Wirkung von Vitamin D im Körper

Stellen Sie sich vor, Sie sitzen draußen in der Sonne. Entspannt, die Augen geschlossen. Einfach mal einen Moment lang vom Alltag abschalten und die Sonne genießen. Schon nach wenigen Momenten fühlen Sie sich besser. Entspannter. Ausgeglichener. Gestreichelt von der Sonne, der Mutter allen Lebens, hebt sich sogar vielleicht Ihre Laune ein wenig. An dieser Stelle werden sie vielleicht zustimmen. Sie kennen das. Sonne macht glücklich. Das ist kein Hexenwerk. Denn auch hier hat Vitamin D seine Finger im Spiel. Es kurbelt die Produktion sogenannter Endorphine („Glückshormone“) an. Diese wiederum sorgen für gute Laune und das Gefühl glücklicher zu sein. Natürlich könnte ein Stück Schokolade das ebenfalls aber man sollte bedenken, dass die Sonne immer auf einer Null Kalorien Linie bleiben wird. Im Gegensatz zur Schokolade. Zudem gibt es schon sehr lange Theorien dazu, dass Vitamin D Mangel nicht maßgeblich unbeteiligt an der Anfälligkeit für Winterdepressionen sein könnte. Durch die verkürzten Tageslichtzeiten, den während der Wintermonate (Okt-März) zu niedrigen UVB-Strahlenwert der Sonne, sinkt die Eigenproduktion in den Keller. Eine Studie der Washington University School of Medicine, St. Louis, USA, hat das bereits im Jahr 2006 wissenschaftlich belegt. Sie wies nach, dass es einen deutlichen Zusammenhang zwischen Vitamin-D-Mangel und gedrückter Stimmung gibt.

Worin sich jedoch alle einig sind ist die Tatsache, dass in Deutschland eine drastische Unterversorgung von Vitamin D in sogar epidemischem Ausmaß herrscht.